Materialsammlung von Prof. Roland Häcker: Vorträge und Präsentationen

Literarische Begleitmaterialien sind auf der Webseite des Literaturklubs Sindelfingen

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Der Verfasser gibt die Erlaubnis, die Texte in den Staatlichen Seminaren und den Gymnasien Baden-Württembergs zu verwenden.

Prof. Roland Häcker

war bis Sommer 2007 Leiter des Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung (Gymnasien) Stuttgart 1

Prof. Roland Häcker

Fachdidaktik

Schulrecht

Schulrecht Übungen und Folien

Vorträge und Präsentationen

Zwei Romane über August Engelhardt

Vor gut 100 Jahren gab es eine gesellschaftliche Bewegung gegen die ungesunde Zivilisation. Man wollte natürlich leben, essen und wohnen. Zwei jüngst erschienene Romane beschreiben das Leben des Vegetariers, Nudisten und Zivilisationsflüchtlings August Engelhardt, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Kolonie Deutsch-Neuguinea eine neue Art zu leben erprobt hat. Es geht um Marc Buhls Roman "Das Paradies des August Engelhardt" von 2011 und um Christian Krachts "Imperium" (2012). Kracht ist Schweizer und hat sich mit originellen Texten einen Namen gemacht. Der Schriftsteller Marc Buhl ist in Sindelfingen zur Schule gegangen. Beide Autoren stellen Engelhardt auf ganz verschiedene Weise dar. Ein Vergleich lohnt sich.

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Juli Zeh: Corpus Delicti

Was geschieht, wenn die Gesundheit zum höchsten Wert und zum wichtigsten Staatsziel erklärt wird, dem sich alles andere unterzuordnen hat? Dann wird aus diesem Staat, der es auf den ersten Blick so gut mit seinen Bürgern meint, eine Diktatur. Davon erzählt dieser 2009 erschienene und in der Mitte des 21. Jahrhunderts spielende Roman. Die Biologin Mia Holl und ihr anarchistischer Bruder Moritz widersetzen sich diesem System ausgefeilter Gesundheitsvorschriften. Sie gehören zu denen, die das "Recht auf Krankheit" einfordern und daher in die Mühlen der Justiz geraten. Die Folge: strenge Bestrafung wegen gemeinschaftsschädlichen Verhaltens.

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Albert Camus: Die Pest

Vor 100 Jahren, 1913, ist Albert Camus geboren, 1957 hat er den Literatur-Nobelpreis erhalten. Als Algerier und Franzose verkörpert er zwei Kulturen, die europäische und die arabische. "Die Pest" ist sein bekanntester Roman. Er wirkt auch heute noch, 66 Jahre nach seiner Veröffentlichung, sehr aktuell. Camus beschreibt darin die Auswirkungen einer Katastrophe auf die Gesellschaft. Es beginnt ganz harmlos mit ein paar toten Ratten. Doch dann werden die Menschen von der Seuche attackiert. Ihr Leben verändert sich auf dramatische Weise. In diesem Ausnahmezustand werden Glauben, Denken und Handeln einer harten Belastungsprobe ausgesetzt. Das absurde Sterben von Alten und Jungen, von Eltern und Kindern verlangt nach einer Erklärung. Doch gibt es die?

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Eugen Ruge: In Zeiten des abnehmenden Lichts

Eugen Ruge hat 2011 gleich für seinen ersten Roman, "In Zeiten des abnehmenden Lichts" den Deutschen Buchpreis bekommen. Darin wird die Geschichte dreier Generationen einer DDR-Familie erzählt: Die Großmutter Charlotte, als Kommunistin im Dritten Reich ohne Daseinsberechtigung, muss viele Jahre im mexikanischen Exil zubringen, ehe sie 1952 in die DDR einreisen darf. Ihr Sohn Kurt, dem Arbeitslager Stalins entkommen, wird dort ein erfolgreicher und hochdekorierter Historiker. Der Enkel Alexander bringt es nach 1989 nur zu mäßigen Erfolgen in der deutschen Kulturszene. Krank, verbittert, deprimiert reist er nach Mexiko, um sich dort auf die Suche nach sich selbst zu machen.

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Daniel Kehlmann: Ruhm

Das Thema seines 2009 erschienenen neuesten Romans, der eigentlich gar kein Roman ist, sondern eine Sammlung von Geschichten, dürfte auch sein eigenes Thema sein, denn die "Vermessung der Welt" hat ihn als Schriftsteller berühmt gemacht: Daniel Kehlmann. Die neun Geschichten des Romans "Ruhm" handeln von den Schattenseiten des modernen Lebens, von Handys und Sterbehilfe, von Glauben und Doppelmoral und auch vom Ruhm. Dass und wie die Geschichten aufeinander bezogen und miteinander verflochten sind, merkt man erst bei genauerem Hinsehen.

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Wolfgang Herrndorf: tschick

Er hat Malerei studiert, für ein Satiremagazin gezeichnet und bereits mehrere Preise erhalten, 2011 den Deutschen Jugendliteraturpreis und 2012 den Preis der Leipziger Buchmesse: Wolfgang Herrndorf.
Von ihm wurde im Sindelfinger Literaturklub ein auf den ersten Blick heiterer, bei näherem Hinsehen aber bedrückender Roman vorgestellt. Der 14-jährige Gymnasiast Maik Klingenberg, dessen Eltern an diversen Mittelschicht-Problemen leiden, erzählt von einer aufregenden Reise durch das sommerliche Deutschland. Sie sind in einem gestohlenen PKW unterwegs, Maik und sein etwas zwielichtiger Mitschüler und Freund, der Migrant Andrej Tschichatschow. Nach ihm, nach Tschick, wie er genannt wird, ist der Roman benannt.

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Max Frisch: Montauk

Er hat sich immer gerne selbst zum Thema gemacht, seine Zweifel an sich und seiner Arbeit, sein Leiden am Leben und die Angst vor dem Älterwerden, seine Geschichten mit Frauen. Der Schweizer Architekt, Journalist und Verfasser von Tagebüchern, Dramen und Romanen Max Frisch. Im Alter von 63 Jahren unternahm er eine Lesereise in die USA und begegnete dort der einunddreißigjährigen Lynn. Die beiden kamen sich näher und verbrachten ein Wochenende an der Atlantikküste. Was Frisch dort sah, erlebte, dachte, fühlte und erinnerte, das fand seine literarische Gestaltung in der eindrucksvollen Erzählung "Montauk".

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Wilhelm Genazino: Die Liebesblödigkeit

Wilhelm Genazino ist Träger des Fallada-, Fontane-, Kleist- und Büchner-Preises, gehört dem Jahrgang 1943 an und kommt aus eher einfachen Verhältnissen. Die Hauptfiguren seiner Romane sind Männer (meist) mittleren Alters. Sie beobachten und beschreiben die oft banale Wirklichkeit des deutschen Alltags genau und mit feiner Ironie. Den Roman "Die Liebesblödigkeit" hat er 2005 veröffentlicht: Darin unterhält die männliche Hauptperson, Anfang 50, freiberuflicher Redner bei Tagungen, zwei Liebesverhältnisse, fühlt sich dadurch aber altershalber zunehmend überfordert. Von wem soll er sich trennen? Von Sandra oder von Judith oder gar von beiden?

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Anna Katharina Hahn: Kürzere Tage

Die Stuttgarter Autorin hat 2009 einen Roman veröffentlicht, in dem die Stadt Stuttgart "mitspielt", vor allem die Gegend um das Olgaeck. Die Situation der Hauptpersonen (Judith, Leonie, Luise und Marco) hat auch mit ihren Wohnbereichen zu tun. Zunächst scheinen die vier nichts miteinander zu tun zu haben, doch im Lauf der Geschichte werden ihre Lebensläufe immer mehr ineinander verwoben. Alle vier geraten in Krisen, aber der Umgang damit ist unterschiedlich. Ein gut lesbarer Roman mit literarischem Anspruch und offenem Ende.

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Heinrich Böll: Die verlorene Ehre der Katharina Blum

Kann man ihn heute überhaupt noch lesen? Man kann. Das aufregende Leben und das umfangreiche Werk des Schriftstellers und Nobelpreisträgers Heinrich Böll beeindrucken auch aus dem Abstand einiger Jahrzehnte. So eng wie Böll war kaum ein deutscher Autor mit der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung verflochten, kaum einer war auch so umstritten und angefeindet wie er. Das lässt sich besonders deutlich zeigen an Inhalt und Wirkung der polemischen Erzählung "Die verlorene Ehre der Katharina Blum".

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Martin Walser: Ein liebender Mann

Ein 74-Jähriger, der einer 19-Jährigen den Hof macht, darüber ein Buch zu schreiben, das hat den 84-jährigen Autor sehr gereizt. Entstanden ist 2008 ein lesenswerter Roman mit gut erfundenen Personen, Szenen und Orten. Der Roman zeigt den greisen Goethe, wie er sich in der Begegnung mit der geistreichen Ulrike von Levetzow faustisch verjüngt und zu großer sprachlich verehrender Form aufläuft. Die Junge kann dem "Alten Werther" liebenswerte Züge abgewinnen, auch wenn er beim Spaziergang mit ihrem Tempo nicht Schritt halten kann und ins Stolpern gerät. Das Buch führt uns nach Marienbad, wo sich die Wohlhabenden einst gerne getroffen haben, und ins kleinstädtische Weimar, wo der Goethe-Klüngel den Dichterfürsten zum "leidenden Mann" macht.

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Herta Müller: Atemschaukel

Herta Müller ist Trägerin des Literaturnobelpreises. Sie lebt seit rund 25 Jahren in Deutschland. Davor gehörte sie zur deutschen Minderheit in Rumänien. Deren schwierige Situation stellt sie in ihren Werken dar. Nach dem Seitenwechsel der Rumänen gegen Ende des Zweiten Weltkriegs - weg von Hitler-Deutschland, hin zu Amerikanern und Russen - werden die Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben das Opfer von Strafaktionen. Man deportiert sie in sowjetische Arbeitslager. In der "Atemschaukel" erzählt die Autorin vom Schicksal eines Siebzehnjährigen, der eine fünfjährige Leidenszeit in einem ukrainischen Lager verbringt. Eingeflossen sind die Erfahrungen des Schriftstellers Oskar Pastior.

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Uwe Tellkamp: Eisvogel

Uwe Tellkamp wurde durch seinen preisgekrönten Roman "Der Turm" bekannt. Davor, 2005, hat er den "Eisvogel" geschrieben, in dem er seine Protagonisten eine Art konservative Revolution verkünden lässt. Das Unternehmen scheitert. Warum, das unter anderem erzählt der Roman. Der Referent stellt die Hauptpersonen der Geschichte vor, geht ausführlich auf die Erzählweise und die Sprache ein, aber überlässt dem Leser die Entscheidung, ob das Werk gelungen oder gescheitert ist.

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Christa Wolf: Mit anderem Blick

Eine Sammlung unterschiedlicher Texte aus der Zeit nach 1990, verfasst von einer Schriftstellerin, die ihr eigenes Leben zum Gegenstand ihres Schreibens gemacht hat und damit manchmal Anstoß erregt: Christa Wolf "Mit anderem Blick".
Den Schwerpunkt des Vortrags bildet die Geschichte "Wüstenfahrt", in der Christa Wolf Erfahrungen aus ihrer Zeit in den USA gestaltet. Mit feiner Ironie erzählt sie von ihrer Wahrnehmung "typisch amerikanischer" Merkwürdigkeiten bei einem Wochenendausflug in die Wüste bei Los Angeles. Dabei fällt der "andere Blick" der Erzählerin auch auf "die Deutschen" in der Reisegruppe und auf sie selbst.

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Siegfried Lenz: Schweigeminute

Ein Vortrag, gehalten vor dem Literaturclub Sindelfingen im September 2010. Der Referent macht die Handlungsstruktur der 2008 veröffentlichten Novelle deutlich, untersucht ihre Sprache und äußert sich über die literarischen Stärken und Schwächen dieses Alterswerks über die Liebe eines Schülers zu seiner Englischlehrerin.

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Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt

Dieser Vortrag über den Roman "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann, einen Bestseller des 21. Jahrhunderts, wurde im Juni 2010 im Literatur-Club Sindelfingen gehalten. Dabei geht der Referent nicht nur auf den Inhalt des Buches ein, sondern auch auf einige literarische und sprachliche Besonderheiten.

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Grammatik in der Schule: Beitrag im Jahrbuch des IDS für 2008

Dieser Vortrag zum Thema "Grammatik in der Schule" wurde im März 2008 im Rahmen der Jahrestagung des Instituts für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim gehalten. Referiert wird - auf der Grundlage einer Befragung von Deutschlehrkräften und anhand von Lehrbuchbeispielen - der Stand der Diskussion über die Schulgrammatik und ihre praktische Umsetzung. An Beispielen aus Abiturarbeiten werden einige Korrekturprobleme bei Grammatikfehlern aufgezeigt. Am Schluss deutet der Verfasser deutet an, wie er sich einen anregenden Grammatikunterricht vorstellt.
Die Rechte für die Vervielfältigung des Vortragstextes liegen beim IDS in Mannheim. Er ist im Jahrbuch 2008 abgedruckt.

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PISA und Lesekompetenz: Konsequenzen für den Unterricht

In diesem bereits 2002 entstandenen und nun ein wenig aktualisierten Vortrag wird das Leseverständnis der PISA-Studien dargelegt. Daran an schließen sich ein paar praktische Vorschläge für einen das Lesen fördernden Unterricht.

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Neue Formen der Leistungsbewertung - Schulrechtliche Aspekte

Die neuen, offenen Formen des Unterrichts verlangen ein Umdenken bei der Leistungsbewertung. Der Vortrag (in Power-Point-Format) verdeutlicht den schulrechtlichen Hintergrund.
Dieser Vortrag darf frei verwendet und verändert werden.

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Bildungsplanreform 2004 - Vorschläge für die Umsetzung am allgemein bildenden Gymnasium

Der Vortrag, gehalten 2003/2004 an mehreren Gymnasien der Region Stuttgart, enthält einige praktische Vorschläge zur Umsetzung der Bildungsplanreform 2004.

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Arbeitskreis Leseförderung Sindelfingen - Wie können wir das Lesen fördern?

Dieser kleine Vortrag wurde am 17. Januar 2005 im Arbeitskreis gehalten. Er enthält einige Anregungen zur Leseförderung außerhalb der Schule.

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Ein Leitbild auf dem Weg zur Umsetzung - Pädagogischer Tag in Laichingen

Dieser Vortrag wurde am 14. Februar 2005 bei einem Pädagogischen Tag am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Laichingen gehalten. Er enthält einige Gedanken zum Verständnis und zur praktischen Umsetzung des von einer Arbeitsgruppe entwickelten Leitbildes und zeigt den Zusammenhang mit der Bildungsreform 2004 auf. Das Leitbild, wie es am Ende dieses Tages mit großer Mehrheit beschlossen wurde, ist als Anhang beigefügt.

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Gedanken zur Umsetzung der Bildungsreform 2004 - Pädagogischer Tag am Otto-Hahn-Gymnasium, Böblingen

Dieser Vortrag geht zunächst auf die Ziele der Bildungsplan 2004 in Baden-Württemberg ein, beschäftigt sich dann ausführlich mit dem Thema "Evaluation" und erläutert schließlich die Vorgaben und - an Beispielen verschiedener Gymnasien - die Möglichkeiten des Schulcurriculums.

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/vortraege/index.shtml, Stand: 2014-11-26